Häufig gestellte Fragen zu Logimaster
Fahrerqualifikation Software ist für Fuhrparks kein Nebenthema, sondern ein Haftungsthema: Wer haftet, wenn die Schlüsselzahl 95 abgelaufen ist? Wie viele der 35 Stunden Modul-95-Weiterbildung dürfen online stattfinden? Und was unterscheidet eine Fahrerqualifikation Software wie Logimaster eigentlich von einer klassischen Telematik-Lösung? In den folgenden FAQ beantworten wir die Fragen, die uns Fuhrparkleiter und Geschäftsführer aus der Logistikbranche am häufigsten stellen – von den rechtlichen Grundlagen bis zur praktischen Einführung im Fuhrpark.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Telematik-Lösung und Logimaster?
Telematik sagt Ihnen, wo das Fahrzeug ist und wie es gefahren wird. Logimaster sagt Ihnen, ob der Fahrer überhaupt fahren darf. Das sind zwei völlig unterschiedliche Baustellen. Die meisten Flotten haben die Fahrzeugseite im Griff – Tank, Standort, Fahrverhalten. Aber ob die Schlüsselzahl 95 noch gültig ist, ob der ADR-Schein demnächst abläuft, ob die Unterweisung nach DGUV dokumentiert ist – das läuft in der Praxis oft über Excel-Listen, die keiner mehr richtig pflegt. Genau da haftet am Ende der Geschäftsführer persönlich, nicht die Telematik-Firma.
Wer haftet eigentlich, wenn ein Fahrer ohne gültige Modul-95-Qualifikation unterwegs ist?
Ganz klar: der Halter bzw. das Unternehmen und in letzter Konsequenz die Geschäftsführung. Das BKrFQG ist da eindeutig. Viele unterschätzen das, weil es selten kontrolliert wird – bis es eben doch passiert, bei einer BALM-Prüfung oder nach einem Unfall. Dann wird es teuer und zwar nicht nur mit Bußgeld.
Wie viel der 35 Stunden Modul-95-Weiterbildung kann online absolviert werden?
Aktuell sind 12 der 35 Stunden online zulässig, das gilt seit Februar 2026. Die Durchführungsverordnung dazu ist aber noch nicht final – das heißt, in der Praxis herrscht bei vielen Fuhrparkleitern noch Unsicherheit, was genau anerkannt wird und was nicht. Wir empfehlen, das eng mit der zuständigen IHK abzustimmen und nicht vorschnell komplett auf E-Learning umzustellen.
Wir haben schon eine Telematik-Lösung im Einsatz – lohnt sich Logimaster trotzdem?
Ja, weil es sich nicht überschneidet, sondern ergänzt. Logimaster ersetzt keine Telematik, das ist auch nicht das Ziel. Wir decken die Lücke ab, die Telematik-Anbieter systematisch nicht abdecken: den kompletten Qualifikationslebenszyklus Ihrer Fahrer. Viele unserer Kunden fahren beides parallel.
Wie behalte ich den Überblick, wenn ich mehrere hundert Fahrer mit unterschiedlichen Ablaufdaten habe?
Das ist genau das Problem, das die meisten Fuhrparkleiter zu uns bringt. Ab einer gewissen Flottengröße ist eine Excel-Liste schlicht keine verlässliche Kontrolle mehr – jemand vergisst eine Aktualisierung, ein Fahrer wechselt die Abteilung und plötzlich fällt ein Ablaufdatum durchs Raster. Das System übernimmt die Fristenkontrolle automatisch und meldet sich, bevor etwas kritisch wird, nicht danach.
Was passiert bei einer BALM-Kontrolle, wenn Unterlagen fehlen oder veraltet sind?
Das BALM prüft zunehmend konsequent und lückenhafte Nachweise führen direkt zu Bußgeldern – bei wiederholten Verstößen auch zu Fahrverboten für einzelne Fahrer. Die Dokumentationspflicht liegt beim Unternehmen, nicht beim Fahrer selbst. Wer bei der Prüfung auf Knopfdruck den aktuellen Stand vorlegen kann, statt erst Ordner zu wälzen, ist klar im Vorteil.
Eignet sich Logimaster auch für kleinere Fuhrparks, oder lohnt sich das erst ab einer bestimmten Größe?
Der größte Hebel zeigt sich naturgemäß bei größeren Flotten, weil der manuelle Aufwand dort exponentiell steigt. Aber auch kleinere Betriebe mit 15, 20 Fahrern profitieren – gerade weil dort oft niemand explizit für Compliance zuständig ist, sondern das “nebenbei” mitläuft. Genau da passieren die meisten Fehler.
Wie schnell ist Logimaster einsatzbereit, wenn wir uns dafür entscheiden?
Die Einrichtung selbst ist überschaubar – der eigentliche Aufwand liegt in der Erstbefüllung der Fahrerdaten. Referenzkunden wie DB Schenker Finnland mit rund 1.500 Fahrern zeigen, dass sich das auch bei großen Flotten strukturiert und in überschaubarer Zeit umsetzen lässt.
Kurz gesagt: Eine Fahrerqualifikation Software wie Logimaster nimmt Fuhrparkleitern die manuelle Fristenkontrolle ab und verschafft jederzeit einen Überblick über den Qualifikationsstatus aller Fahrer. Ob 15 oder 1.500 Fahrer im Fuhrpark, der Bedarf an einer strukturierten Übersicht bleibt derselbe.
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